• Die Balance finden zwischen Routine und Idealismus

    Für Pädagoginnen
    und Pädagogen
  • Die Balance finden zwischen Routine und Idealismus

    Für in der Aus- und
    Weiterbildung Tätige

Die Idee

Menschen, die etwas gerne tun, tun das meist auch besser – das ist allgemein bekannt. Gerade Lehr- und Leitungspersonen sind aber häufig mit beruflichen Situationen konfrontiert, die sie sich selber so nicht gestaltet hätten: Da gibt es bildungspolitische oder standortbezogene Entscheidungen, mit denen sie sich nicht so leicht identifizieren können. Oder sie erleben Studierende, Schülerinnen und Schüler, manchmal auch KollegInnen bzw. Vorgesetzte oder auch Eltern (im Schulalltag), die die Freude am Beruf gehörig dämpfen können.

Was tun in diesem Fall? Durchtauchen? Drüberstehen? So tun als ob alles passt und trotzdem Spaß macht? Die eigene Hilflosigkeit zur Schau stellen? Das ist der Ausgangspunkt für die Idee „selbststeuernlernen“.

Lehr- und Leitungspersonen werden angeleitet und unterstützt, in sich zu gehen, um ihre beruflichen Ideale und Bedürfnisse auf der einen Seite und ihre Routinen und pädagogischen Gewohnheiten auf der anderen Seite zu erkunden. Die Zielperspektive heißt – als Frage formuliert: Wie gut gelingt mir Selbststeuerung in sozialen Situationen, insbesondere wenn der Stress- und Belastungspegel steigt? Denn von der Qualität der eigenen Selbststeuerungsfähigkeiten hängt ab, wie gut Gewohnheiten und Ideale in einen Dialog gebracht werden können, um schwierige – fach­liche und pädagogische – Situationen konstruktiv zu bewältigen.

Am Umgang mit sich selbst lernen Lehr- und Leitungspersonen für ihr Führungsverhalten Wichtiges, um Studierende, Kinder oder Jugendliche sowie KollegInnen und Eltern – im Schulkontext - bestmöglich zu unterstützen.